Anarchism is stronger then any Bullet

 

Hong Kong, Chile, Iran, Irak, Libanon, Ecuador, … wir erleben momentan bedeutsame Zeiten, in denen sich Konflikte weltweit zuspitzen und intensivieren.

Selbstverständlich gehen wir nicht davon aus, dass die weltweiten Aufstände allesamt anarchistisch inspiriert sind, im Gegenteil: sie entstanden aus einer Vielzahl von Beweggründen, beinhalten diverse politische Hintergründe, möglicherweise sogar reaktionäre Elemente. Gemein ist ihnen vielmehr der spontane Ausbruch ohne politische »Führung«, ohne gemeinsame Ideologie. Gemein sind ihnen aber auch immer wieder anarchische Elemente und die Teilnahme von Anarchist*innen und anderen emanzipatorischen Gruppen.

Fakt ist, das immer weitere Teile der Welt unregierbar werden – und dass das bei weitem nicht das schlechteste ist, was passieren kann.

 

Doch was bedeutet das alles für uns hier im Land der Einzeltäter? Es ist jedenfalls ein guter Zeitpunkt Verbindungen aufzubauen und sich auf das kommende vorzubereiten. Neben praktischer Solidarität mit den Aufständischen weltweit wird es insbesondere wichtig sein, sich mit den Erfahrungen und Analysen der Aufstände zu beschäftigen, um heraus zu finden, was die wiederkehrenden wichtigen Fragen in sozialen Bewegungen sind. Ein Versuch über den vergangenen Protestzyklus der letzten Jahre lieferte »From Democracy to Freedom« von CrimethInc.

Auch wenn die Vorstellungen eines Aufstandes in Kaltland einerseits eine äußerst surreale Vorstellung und andererseits wie ein Abklatsch von »The Purge« wirkt – nur halt mit marodierenden Nazi-Banden und Zombies der Mitte –, dürfen wir die Vorstellungen und Utopien einer anderen Gesellschaft gerade jetzt nicht der anderen Seite überlassen… auch wenn unsere einzige Hoffnung die Verhinderung eines neuen deutschen Faschismus ist, können wir diesen nicht ohne gesellschaftliche Visionen und zumindest theoretische Vorstellungen des »Guten Lebens für alle« verhindern.

 

Dazu gehört auch die Verteidigung der gesellschaftlichen Errungenschaften – zum Beispiel der Haus- und Kulturprojekte in Berlin oder in Exarchia, wo am 5.12. die Frist der Regierung an die besetzten Häuser ausläuft.

 

In Bewegung bleiben!
Eure bm-crew

 

 

»Die Stärke eines Aufstands ist sozial, nicht militärisch. Die Kraft eines anarchistischen Aufstands kann nicht an militärischen Konfrontationen gemessen werden, sondern daran, wie durchdringend der Widerstand ist, wie weit Taktiken und Mittel verbreitet sind, wie beständig, umfassend und wirklich befreiend die Beziehungen sind, die das ganze Unterfangen untermauern.«

aus: https://black-mosquito.org/de/message-in-a-bottle-crimthinc-communiques-1996-2011.html.html

 

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