Knick Knack. Make Feminism A Threat.

Ahoi,

mit diesem Sommer - Newsletter wollen wir euch erst einmal unser neues Motiv vorstellen. Das Motiv selber ist auch mit einer Portion Selbstironie entstanden, die Story dahinter ist allerdings nicht ohne. Also gilt für die folgende Passage eine Content Note bezüglich über-griffigem und missbräuchlichem Macker Scheiss Verhalten.


 

Super Crazy Feminist Looking For Trouble!


Das Motiv ist auf Wunsch einer Betroffenen entstanden. Aus Wut darüber, dass ein Szene-Macker jahrelang nacheinander und teilweise gleichzeitig mehrere FLINTA psychisch und physisch missbrauchen konnte. 

Das Umfeld hat die Verhaltensweisen des Täters verharmlost und viel zu oft weggeguckt. 

In dem (nicht öffentlichem) Outing wird das Phänomen »Super Crazy Feminist Looking for Trouble« beschrieben. In dem erklärt wird, wie vor allem FLINTA, die sich trauen missbräuchliche Zustände öffentlich zu benennen, nicht ernst genommen werden, als „hysterisch“ bezeichnet oder unterstellt wird, Troublemaker zu sein: 
»Ich nenne es das »Super Crazy Feminist looking for Trouble« - Phänomen. Menschen mit feministischen Anspruch (die ihr Umfeld diesbezüglich auf etwaige Missstände hinweisen oder Menschen mit ihrem Verhalten konfrontieren), wird vermittelt, dass sie (z.B. selbstverschuldet) in Konflikte geraten und unnötig für Ärger sorgen und/oder sie werden pathologisiert → ursprünglich Hysterie.« (mit Rücksprache hier rein kopiert).

Es geht bei dem Motiv um eine positive, empowernde und auch etwas überspitzte Selbstaneignung dieser Begrifflichkeiten. Mit den Einnahmen aus dem Motiv werden feministische Projekte unterstützt. 

Es ist nicht verwunderlich, dass oft keine Atmosphäre vorhanden ist, in denen sich Betroffene trauen, über ihre Erlebnisse zu reden. Viel zu oft gilt (wie in dem oben beschriebenem Fall), dass der Typ ja in der linken/anarchistischen Szene bekannt und „eigentlich ja ein ganz cooler Dude“ sei. 

Community Acountability heißt auch, dass wir eine Atmosphäre kreieren, in denen Menschen sich trauen über Missbrauch in Beziehungen zu sprechen und ernst genommen werden.



Doch was für Optionen bleiben, wenn Transformative Prozesse scheitern? Ab und an helfen Schellen. Ein Beitrag aus ›Writings on the Wall‹ reflektiert genau darüber, wir haben ihn für unsere Radio-Show vertont.



Bei all dem Nerv um und mit toxischen Cis-Männern, möchten wir das schöne Leben nicht aus dem Blick verlieren! 

Selbst in Flensburg haben wir so ein bisschen Sommer und die Arbeitsmoral sinkt, desto wärmer es wird. Mit Eis im Kühlfach und gelegentlichen Pausen im schattigen Innenhof arbeiten wir eure Bestellungen ab und empfehlen euch ein paar Produkte für den Sommer:

 

https://black-mosquito.org/de/super-crazy-feminist-tailliertes-polo.html     

Das Patriarchat macht leider keine Sommer-Pause. Wenn ihr im Park oder am Strand in der Sonne brutzelt, gönnt euch das Boykott Magazin, das wir euch wärmstens empfehlen möchten. Eine explizite Leseempfehlung an alle Typen, die ihre Cis-Männlichkeit hinterfragen möchten. 

Sommer, Sonne, Fantifa
Eure BM Crew