Nazis töten.

… ob in Hanau, Halle, NSU und Lübcke oder vermutlich auch in Berlin. Das Nazis umsetzen was sie denken ist ein trauriger Fakt, es ist elementarer Bestandteil ihrer Ideologie und jede*r, der*die diese ideell unterstützt oder verharmlost ist mitverantwortlich. Es muss darum gehen ihnen das Handwerk zu legen.
Dabei geht es auch unbedingt darum die Perspektiven der Betroffenen einzubeziehen – und nicht nur im Internet ihre Geschichten und Namen in Erinnerung zu halten. In Berlin sind Plakate mit dem Slogan #SayTheirNames zu Hanau aufgetaucht, bei uns gibt es zu #RechteMorden kostenlose Aufkleber.

 

Während wir dies schreiben, tobt auf Lesbos ein rassistischer Mob und die sogenannte Mitte zeigt ihr wahres Gesicht. Jede*r mitmischende Politiker*in macht sich gerade für Elend, Mord und die Abschaffung der Menschenrechte verantwortlich. Das Projekt Europäische Union gibt damit endgültig ihren geheuchelten Anspruch als Bewahrerin der Menschenrechte auf. »Wohltemperierte Grausamkeit«, ganz im Sinne des Faschisten Höcke. Wir unterstützen aus vollem Herz den Aufruf der Seebrücke zur »Woche des Ungehorsam« 

Was aus beiden Situationen zu lernen ist – und das gilt für uns alle, ob Anarchist*in oder nicht – auf den Staat ist kein Verlass, er mordet mit, er schottet ab, vertuscht und verharmlost und verfolgt antifaschistische Selbstorganisation und greift Orte der Gegenmacht von Unten an. Wir können uns nur auf uns selbst verlassen und müssen uns notgedrungen darin wesentlich ernster nehmen und das nicht irgendwann, sondern Jetzt!


No Pasaran,
eure bm-crew

 

 

Außerdem noch ein paar Termin Hinweise:

 

Am 8. März ist Frauenstreik.

 

Soli-Konzert am 21.3. in Flensburg für die »3 von der Parkbank«

solikonzert flensburg

Castor Alarm im Frühjahr.