DURHCDREHEN!!11!1

 

Ahoi,

anstehender »Herbst der Verdrängung« für linke / anarchistische Projekte in Berlin(Taz); in einem Berliner Flüchtlingsheim verliert eine Schwangere ihr Kind, weil die Security sich weigert Hilfe zu holen(Taz); in Erfurt stirbt ein PoC mal wieder ungeklärt im Polizeigewahrsam(Thüringer Zeitung); in Zittau explodiert eine Bombe am Wohnhaus einer Politikerin der Linken (Tag24); in Dresden geht ein bekannter Nazi mit der Machete auf seine Nachbarn los (Taz); ein PoC der angeblich wegen einem Messer in der Hand erschossen wurde hatte dann doch vielleicht gar keines dabei (rbb24); an der Grenze zwischen Syrien und der Türkei baut sich die Armee des Faschisten Erdogans auf (riseup4rojava) und der rechter Terror breitet sich massiv aus (Twitter).

SAZ Shirt – die unlösbare Aufgabe

Soweit ein paar willkürlich rausgepickte Schlagzeilen der letzten 7 Tage. Ein Gefühl von Schwindel und Ohnmacht mag sich anstellen angesichts der Beschissenheit der Dinge. Und die Frage, warum nicht alle jene mit Restvernunft längst am Rad drehen und dem Wahnsinn ein Ende bereiten. Dabei ist vermutlich die erste Form des Widerstandes angesichts der Verhältnisse nicht komplett durchzudrehen und stattdessen sich das kritische Denken zu bewahren.

»Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen.« – Minima Moralia

 Oftmals äußert sich die Verzweiflung linker Strukturen eher in Selbstzerfleischung, stupiden Internet-Gedisse und Getrolle oder gleich im aufploppen obskurer Politsekten. Eine etwas humorvollere und spielerische Art mit innerlinken / anarchistischen Debatten umzugehen wäre da vielleicht hilfreich – ein Beispiel stellt das neue Agitprop Spiel da.

 

Dabei wäre es ja auch alles so einfach, wir müssten die eigene Politik nur wesentlich ernster nehmen und dann:

1. dem aufkeimenden Faschismus das Handwerk legen und 2. dazu Strukturen aufbauen die in der Lage sind sich selbst zu verteidigen und über den reinen Kampf gegen die neuen und alten Nazis hinaus gehen; die auch 3. in der Lage sind im Alltag Lösungsansätze zu bieten. Schließlich 4. die Vernetzung dieser Strukturen hin zur Weltcommune in der dann jede und jeder nach seinen und ihren Bedürfnissen leben kann – ist doch eigentlich gar nicht so schwer. Nebenbei noch die Klimakatastrophe abwehren – oder falls es schon zu spät ist (Desert) vielleicht wenigstens die Folgen abmildern.

 

Viel zu tun, fangen wir an.
Eure bm-crew