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Das Kommunefrauenbuch

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Sehnsucht nach Freiheit. Aufstieg der Demokratiebewegung im Iran

Sehnsucht nach Freiheit. Aufstieg der Demokratiebewegung im Iran

Emma Goldman : Gelebtes Leben. Autobiografie

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»Die eigentliche Größe dieser unerschrockenen Frau bestand in ihrem furchtlosen Kampf gegen begangenes Unrecht, ihrem tiefen Verständnis für das leise Empfinden der Menschenseele und die ringende Sehnsucht nach Freiheit, Schönheit und menschlicher Würde.« — Rudolf Rocker

Broschiert, 928 S. (mit 48 Fotografien), Sonderausgabe, 2014



Emma Goldman, »die rote Emma«, war zu ihren Lebzeiten eine gleichermaßen verehrte wie gefürchtete Symbolfigur des Anarchismus. Sie wurde bekannt durch ihre Schriften, ihre Reden und ihre engagierten Kampagnen für die Rechte der Arbeiter, für Geburtenkontrolle, gegen die Wehrpflicht und für die Friedensbewegung. 1886 war sie im Alter von siebzehn Jahren aus Russland in die USA emigriert. Durch die Hinrichtung der Aufständischen vom Chicagoer Haymarket und die Begegnung mit Johann Most politisiert, erkannte sie bald ihr großes rhetorisches Talent und setzte es bei Vorträgen und Agitationsveranstaltungen ein, wo sie für verschiedenste Belange der Arbeiter und der Unterdrückten kämpfte. Sie wurde mehrere Male zu Gefängnisstrafen verurteilt und 1917, im Zuge der Anarchistenhetze und der Kriegsbegeisterung in der Gesellschaft, nach Russland deportiert, wo sie Zeugin der Auswirkungen der Russischen Revolution wurde. Enttäuscht von der diktatorischen Herrschaft der Bolschewiki, verbrachte sie einige Jahre in Frankreich, wo sie in den zwanziger Jahren ihre Autobiografie verfasste. 1936 nahm sie am Spanischen Bürgerkrieg teil. 1940 starb sie in Toronto. 2010 jährt sich Emma Goldmans Todestag zum 70. Mal.



»Wo Emma Goldman sich zeigt, scheint das Leben eine intensivere Qualität anzunehmen. Sie hat etwas Gigantisches, auch wenn bisher keiner eine Erklärung dafür gefunden hat. Vielleicht ist es – wie in der Wissenschaft –, weil für Emma nichts unwiderruflich ist.« Margaret Anderson

»Die eigentliche Größe dieser unerschrockenen Frau bestand in ihrem furchtlosen Kampf gegen begangenes Unrecht, ihrem tiefen Verständnis für das leise Empfinden der Menschenseele und die ringende Sehnsucht nach Freiheit, Schönheit und menschlicher Würde.« Rudolf Rocker

»Emma Goldman ist ohne Zweifel eine der gefährlichsten Anarchisten in diesem Land.« J. Edgar Hoover

»Emmas Autobiografie wurde mir empfohlen. Durch sie lernte ich die russischen Anarchisten Peter Kropotkin und Michail Bakunin kennen. Ich begann, mich für den Anarchismus als politische Philosophie zu interessieren und entdeckte seine Größe, die aus der blassen orthodoxen politischen Theorie, wie sie in der akademischen Welt gelehrt wurde, herausstach.« Howard Zinn

 


 

Emma Goldman (1869–1940), Anarchistin, Agitatorin, Frauenrechtlerin und Friedensaktivistin, ist Sigmund Freud, Peter Kropotkin, Ernest Hemingway und Lenin begegnet, hat sich gegen die Wehrpflicht eingesetzt und für die Rechte der Arbeiter, der Frauen und Kinder und für die freie Liebe gekämpft.
Geboren in Russland, emigrierte sie siebzehnjährig in die USA. Durch die Haymarket-Affäre 1887 politisiert, ging sie nach New York. Dort traf Goldman ihren lebenslangen Freund Alexander Berkman. 1893 begann sie mit Vortragsreisen für die libertäre sozialistische Bewegung. Im selben Jahr wurde sie wegen »Anstiftung zum Aufruhr« zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.
Goldman gab von 1906 an die anarchistische Monatszeitschrift Mother Earth heraus. 1916 wurde sie erneut verhaftet, weil sie Informationsmaterial über Geburtenkontrolle verteilt hatte; nach ihrer Entlassung reiste sie weiter umher, hielt Reden gegen den Krieg und traf eine Vielzahl von Oppositionellen. Am 15. Juni 1917 verabschiedete der US-Kongress ein neues Spionage-Gesetz. Goldman und Berkman wurden wieder verhaftet. Goldman wurde wegen Vergehens gegen Bundesgesetze verurteilt, Ende 1919 wurden sie und Berkman im Zuge der allgemeinen Anarchistenhetze aus den USA ausgewiesen und in die Sowjetunion deportiert. Tief verstört von der politischen Repression im sowjetischen Alltag und von der Niederschlagung des Kronstädter Matrosenaufstandes durch die Rote Armee 1921, verließen Goldman und Berkman Russland. Goldman lebte dann in England und später in Frankreich; dort konnte Goldman schreiben und korrespondieren, aber sie war isoliert. 1936 engagierte sie sich auf Seiten der Anarchisten im Spanischen Bürgerkrieg.
Emma Goldman starb am 14. Mai 1940 im Alter von 70 Jahren in Toronto.

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Autor*in Emma Goldman
Verlag Edition Nautilus
Sprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2014
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