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May Picqueray: My Eighty-One Years of Anarchy. A Memoir.

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Fragt uns, wir sind die letzten. Eine Interviewbroschüre, Teil 6

Fragt uns, wir sind die letzten. Eine Interviewbroschüre, Teil 6

Fragt uns, wir sind die letzten. Eine Interviewbroschüre, Teil 3

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01-009-504-1
Erinnerungen von Verfolgten des Nationalsozialismus und Menschen aus dem antifaschistischen Widerstand
Broschüre, 60 S., VVN-BdA (Hrsg.)

Der Arbeitskreis „Fragt uns, wir sind die Letzten“ besteht aus Menschen aus verschiedenen antifaschistischen Zusammenhängen, die sich aktiv mit der Geschichte des NS auseinandersetzen. Uns geht es darum, die Perspektiven von Verfolgten und Menschen aus dem antifaschistischen Widerstand zu bewahren und sichtbar zu machen. Seit 2010 veröffentlichen wir deswegen jährlich eine Broschüre mit Interviews mit Überlebenden.

Ursula Mamlok (geb. 1923 in Berlin) erzählt wie die Musik ihr als jüdisches Kind dabei half, die Flucht von Berlin nach Ecaduor zu überstehen. Jelena Kadenić (geb. 1921 in Bovi) und Radoslav Derić (geb. 1927 in Prnjavor) berichten von ihrem Kampf im ehemaligen Jugoslawien gegen die deutsche Besatzung und Kolloboration. Fritz Sternhell (geb. 1924 in Wien) beschreibt die Situation als jüdisches Kind in Österreich, wie er mit einem Kindertransport nach England kam und schließlich in die britische Armee ging. Lore Sternhell (geb. 1930 in Ruhla) berichtet von ihrer Flucht als Kind kommunistischer Eltern nach Prag und später nach Schottland. Wilhelm Reinhardt (geb. 1938 in Idar-Oberstein) schließlich erzählt wie er als Sinto in einem Kinderheim versteckt wurde und bis heute von antiziganistischen Übergriffen betroffen ist.

Uns geht es nicht darum, die Vergangenheit zu »bewältigen« oder mit ihr abzuschließen. Vielmehr möchten wir aus den Erfahrungen der Überlebenden Konsequenzen für unser Denken und Handeln heute ziehen und uns gegen eine Erinnerungskultur einsetzen, die auf ein »unverkrampftes Verhältnis zur Nation« oder die Rechtfertigung deutscher Kriegsbeteiligung abzielt. Wir sehen die geschilderten Verfolgungs- und Widerstandsgeschichten als Appell, sich Neonazis und menschenfeindlichem Gedankengut in der Gesellschaft entgegenzustellen und für emanzipatorische Ideen einzutreten. In diesem Sinne stellt die Broschüre auch eine Aufforderung zum Aktiv-Werden dar.

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Erscheinungsjahr 2012
Erstveröffentlichung 2012
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