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November 1918 – Der verpasste Frühling des 20. Jahrhunderts

November 1918 – Der verpasste Frühling des 20. Jahrhunderts

Erneuter Versuch über die Befreiung. Eine Debatte über Wege und Ziele der Emanzipation

Erneuter Versuch über die Befreiung. Eine Debatte über Wege und Ziele der Emanzipation

Landauers Philosophie des libertären Sozialismus

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01-006-9783897712447
Michael Lausberg
Broschiert, 112 S.

Gustav Landauer (1870–1919) ist wohl einer der wichtigsten Repräsentanten des freiheitlichen Sozialismus in Deutschland. Er sah im Staat und seinen Organisationen grundsätzlich ein herrschaftlich-zentralistisches Ordnungsprinzip, das zu einer Entmündigung des Individuums und zu einem Verzicht an Selbstverantwortung führe. Für Landauer war die Abschaffung des Staates eine notwendige Voraussetzung für Freiheit und völlige Gleichberechtigung aller Menschen. Landauer vertrat einen genossenschaftlichen Sozialismus auf Basis freier Vereinbarung in kleinen dezentralen Einheiten.

Während der revolutionären Ereignisse zum Ende des 1. Weltkriegs und unmittelbar danach war Landauer an einflussreicher Stelle an der Weiterentwicklung der Münchner Räterepublik beteiligt. Dort trieb er vor allem die Revolutionierung der Hochschulen voran. Drei Tage nach der Machtübernahme der Räteregierung durch Funktionäre der KPD trat der frustrierte Landauer am 16. April 1919 von all seinen politischen Funktionen und Ämtern in der Räterepublik zurück. Nach seiner Gefangennahme durch konterrevolutionäre Freikorps-Soldaten wurde er in der Haft brutal ermordet.
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Autor*in Michael Lausberg
Verlag Unrast Verlag
Erscheinungsjahr 2018
Erstveröffentlichung 2018
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