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Offene Räume (praktisch. quadratisch. theoriestark)

Offene Räume (praktisch. quadratisch. theoriestark)

Recht auf Trauer. Bestattungen aus machtkritischer Perspektive.

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01-014-146
Wer ist betrauerbar? Wer wird erinnert?
Broschiert, 112 S.

Die Bestattungspraxis in Deutschland ist von Machtverhältnissen, insbesondere von Klassismus und Heteronormativität, geprägt. Aktuell werden immer mehr arme Menschen in Deutschland, für die keine Angehörigen die Bestattungspflicht wahrnehmen (können), ohne Grabstein und Namen, ohne Trauerfeiern und Blumenschmuck von Gesundheits- und Ordnungsämtern bestattet. Teilweise, wie z.B. in dem Berliner Bezirk Neukölln, finden die ordnungsbehördlichen Bestattungen monatlich als Sammelbeerdigung im Minutentakt statt. Oft wurden diese Menschen schon zu Lebzeiten marginalisiert und gesellschaftlich ausgegrenzt.

Francis Seeck zeigt in diesem Buch den Zusammenhang zwischen Machtverhältnissen, Ausgrenzung und Beerdigungspraktiken auf. Aber auch die eigene Geschichte der Autor*in hat ihren Platz. So geht es auch um Widerstand auf anonymen Friedhofswiesen, sei es durch Trauergäste, Aktivist*innen, Forscher*innen und Mitarbeiter*innen – ganz im Sinne von „Rest in protest!“.

Die Autor*in:
Francis Seeck ist Kulturanthropolog*in und lebt in Berlin. Francis promoviert zu kollektiven Fürsorge/Care Praxen von trans* und nicht-binären Menschen in Deutschland und der Schweiz. Francis arbeitet zudem als Antidiskriminierungstrainer*in und Lehrbeauftragte*.
Mehr Informationen
Autor*in Francis Seeck
Verlag edition assemblage
Sprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2017
Erstveröffentlichung 2017
Buchreihe Nein
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