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Syndikalismus: Geschichte und Perspektiven

Syndikalismus: Geschichte und Perspektiven

Die Geburt der Sabotage

Die Geburt der Sabotage

Propaganda der Tat und Direkte Aktion - zwei Formen anarchistischer Gewaltanwendung

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Geschichte, Theorie und Entwicklung der beiden anarchistischen Formen der Gewaltanwendung da.

Broschüre, 35 S.


In diesem Aufsatz stellt U. Linse die Geschichte , Theorie und Entwicklung der beiden anarchistischen Formen der Gewaltanwendung da. Die gesellschaftlichen, sowie die 'internen' Ursachen für die Entwicklung der "Propaganda der Tat", vor allem im Frankreich der 90er Jahre des 19. Jahrhunderts werden heraus gearbeitet. Dabei geht Linse weniger auf die konkreten Taten und Akteure ein, sondern viel mehr auf die Reaktion auf die Attentate von (internationaler) anarchistischer und gesellschaftlicher Seite. Besonders die Positionen von den "großen" Anarchisten wie Bakunin, Kropotkin und Landauer werden berücksichtigt.
Die Folgen der "Propaganda der Tat" waren deutlich: die AnarchistInnen waren fortan als Terroristen verschrien und hatten sich (bzw. wurden) gesellschaftlich isoliert. In diesem Fall geht Linse viel zu wenig auf die Perspektive der TäterInnen und auf die Verleumdungskampagne der Obrigkeit ein und gibt somit den Propagandisten der Tat die Schuld am schlechten Ruf des Anarchismus.
Zu Beginn des 20 Jahrhunderts wurde dann die Strategie der "Direkten Aktion" von der syndikalistischen Bewegung entwickelt. Die Theorie, das fortleben der anarchistischen Propaganda der Tat innerhalb dieser Theorie, die Wirkung auf die Arbeiterschaft und die tatsächliche Praxis der Direkten Aktion werden dargestellt. Die verschiedenen Stellungen die Anarchist*innen wie z.B. Malatesta und Rocker zur Direkten Aktion und zur Gewalt an sich haben, werden dargestellt.
Auch in diesem Fall stellt U. Linse viel mehr die gesellschaftlichen Auswirkungen und Entwicklungen der Direkten Aktion dar. Insgesamt ergibt sich so ein guter Überblick über die tatsächlichen Gewalttätigkeiten der anarchistischen Bewegung. Leider hält sich Linse hier mit seiner persönlichen Meinung nicht immer ganz zurück, was dem Lesefluss eher schadet. Außerdem werden keine Fremdworte erklärt was an ein paar Stellen durchaus hilfreich wäre.
In Kombination mit dem Heft "Die Propaganda der Tat" von R. E. Bell, das eher die Sicht der Akteure wiederspiegelt lässt sich ein guter Einblick in die Theorie und Praxis anarchistischer Gewaltanwendung finden.

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Autor*in Ulrich Linse
Verlag Packpapier Verlag
Sprache Deutsch
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