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Schluß mit der Schule!

Schluß mit der Schule!

Ulrich Klemm (Hrsg.) : Bildung ohne Zwang.

Ulrich Klemm (Hrsg.) : Bildung ohne Zwang.

Walter Borgius : Die Schule - Ein Frevel

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Die Schule. Ein Frevel an der Jugend
Taschenbuch, 259 S., Tologo Verlag, 2009

"Mit dem Augenblick, wo das Ungeheuer Staat seine Tatzen auf das Gebiet Erziehung und Unterricht legt, schwindet das Ziel bestmöglicher körperlicher und geistiger Entwicklung des Kindes dahin und das nackte Machtinteresse des Staates an der Züchtung gehorsamer, unterwürfiger und ehrfurchtsvoller Untertanen wird zur maßgebenden Instanz."

Dr. Walther Borgius' Buch gliedert sich in zwei Hauptteile. Im ersten Teil beschreibt er die Geschichte der Schule und macht darin ihre Funktion als Herrschaftsmittel des Staates deutlich. Im zweiten Teil geht er auf "Grundsätzliches" der Schule ein. Dabei analysiert er verschiedene Schulfächer hinsichtlich ihres Nutzens für den Staat, beschreibt selbstbestimmtes Lernen, fordert die Beseitigung der Schule und zeigt neue Wege auf.
Borgius Thesen und Aussagen sind erschreckend aktuell, bedenkt man, daß das Buch erstmals 1930 veröffentlich wurde. Seine Argumente für selbstbestimmtes Lernen und gegen die Schulpflicht sind auf jeden Fall eine Bereicherung für jeden, der sich diesen Diskussionen stellt. Seine Schulkritik jedenfalls hat nichts an Aktualität eingebüßt.
"Es gibt nun Leute, welche behaupten: Ohne Zwang würden die meisten Kinder aber gar nichts leisten, für nichts wirkliches Interesse zeigen, geschweige denn gar sich realen ernstlichen und anhaltenden Anstrengungen dafür unterziehen, sondern nur faulenzen und Unfug treiben. Diese Auffassung (die übrigens allen Beobachtungen widerspricht) kommt mir immer vor, als behaupte man, die Kinder müßten, da sie noch gar nicht beurteilen vermöchten, was der Körper brauche, fünfmal täglich zu bestimmten Terminen vorgeschriebene Mahlzeiten von bestimmtem Ausmaß und bestimmtem Gehalt eingeflößt erhalten, ohne Rücksicht auf Hunger oder Neigung. Sonst würden sie alle "Suppenkaspars" werden und elendiglich verhungern."

Mit einem Nachwort von Ulrich Klemm

Das Buch kann auch online gelesen werden