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Propaganda der Tat und Direkte Aktion - zwei Formen anarchistischer Gewaltanwendung

Propaganda der Tat und Direkte Aktion - zwei Formen anarchistischer Gewaltanwendung

Fritz Linow: Wer die Macht hat, hat das Recht (Gewerkschaftsbewegung und Arbeitsrecht)

Fritz Linow: Wer die Macht hat, hat das Recht (Gewerkschaftsbewegung und Arbeitsrecht)

Renaissance des Anarcho-Syndikalismus

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01-007-023
Ein aktueller Text zum Anarcho-Syndikalismus, der in der CNT schon für hitzige Diskussionen sorgte.
Eine Untersuchung am Beispiel der CNT Sevilla

Broschüre, Autor: B.R. Martinez

Die vorliegende Broschüre beinhaltet eine anthroposophische Untersuchung über den Anarcho-Syndikalismus / die CNT in Spanien. Dabei wurde die Broschüre von einem „Insider“, einem seit Jahren Aktiven in Reihen der CNT verfasst.
Die Broschüre liefert interessante Einblicke in Art und Weise der Organisation der mythenumwogenen CNT. Die Darstellung ist ziemlich ernüchternd – die Organisationsstruktur ist relativ hierarchisch, die Theorie bezieht sich unreflektiert auf die „Arbeiterklasse“ und die CNT ist innerlich an Machtkämpfen gespalten.
Allerdings gibst es auch Hoffnungen und Perspektiven, wie die CNT Sevilla zeigt – sie schaffte es in den letzten Jahren einige Betriebsgruppen zu gründen und mehrere erfolgreiche Arbeitskämpfe zu führen. Die Analyse des Autos ist dabei interessant, liefert viele Ideen und Anknüpfpunkte – allerdings kann ich beim besten willen einiger seiner Vorschläge zur Verbesserung der Lage des Anarchosyndikalismus nicht zustimmen. So behauptet er, das „eine gut funktionierende Machststruktur in höchstem Maße nützlich sein kann“ (S22) und verkennt dabei wesentliche Eigenschaften von Macht / Hierachien; er achtet hier nur auf kurzzeitig Erfolge die durch eine effiziente Führungstruktur erreicht werden könnten, vergißt aber eine emanzipatorische Perspektive.
Insgesamt allerdings trotzdem eine spannende Broschüre, die es erleichtert über eine Erneuerung des Anarcho-Syndikalismus zu diskutieren. Sich mit der eigenen Organisationsstruktur auseinander zusetzen ist der erste Schritt um sich den neuen Herausforderungen dieser Gesellschaft zu stellen. Gelungen ist auch der Mix der Broschüre aus wissenschaftlichem Anspruch und verständlichem Schreibstil.
Eine anarchistische Gewerkschaft ist in Zeiten, in denen linke Aktivist_innen immer mehr mit den alltäglichen sorgen des Überlebenskampfes konfrontiert werden um so wichtiger, denn um die konkrete Verbesserung der Lebensverhältnisse zu erreichen müssen wir uns in allen Lebensbereichen selbst organisieren.
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Publishing Company Syndikat A
Language German
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