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Neues im Februar

neues im Februar

Berxwedan Jîyan e


#Riseup4Afrin – auch für uns eines der bestimmenden Themen der letzten Tage: Der Angriffskrieg des Despoten Erdogan gegen das freie Afrin. Anstatt viele Worte darüber zu verlieren wollen wir euch nahelegen euch bei ANF über aktuelle Entwicklungen der Invasion und des Widerstandes dagegen, auf dem laufenden zu halten. Dort gibt es auch regelmässige Sammelthreads zu allen (bekannten) Demos im deutschsprachigen Raum, die zum Glück fast täglich stattfinden. Aber auch ohne große Demos und mit ein paar wenigen Leuten finden momentan einige kreative Aktionen – wie die Besetzung der SPD Zentrale in Bielefeld, das kleine Stelldichein bei der Bundespressekonferenz in Berlin oder die kurzzeitige Panzerbesetzung in Flensburg  – statt. Momentan gilt wohl ein All-In für die kurdische Bewegung, die in Afrin die Utopie einer feministischen, ökologischen und demokratischen Gesellschaft gegen die autoritäre Formierung der Gesellschaft verteidigt.

Dabei macht sich die BRD immer wieder zum Erfüllungsgehilfen der Diktatur in der Türkei – wie mensch am rabiaten Vorgehen gegen kurdische Demos sehen kann. Auch wir hatten kürzlich ein Verfahren an den Hacken wegen einem solidarischen Poster – dieses wurde nun eingestellt, das Poster dürfen wir aber nicht mehr verkaufen. Eine längere Erklärung dazu, mit einigen Gedanken zur Kriminalisierung der kurdischen Bewegung allgemein, könnt ihr auf unserer Seite nachlesen.Demo LP “Im Schoß der Kolchose”

Diese zwei Beispiele verdeutlichen unserer Meinung nach auch, dass die sich verschärfende Repression (zum Beispiel gegen die G20 Gefangenen oder die Schüler*innen, die in Nürnberg gegen eine Abschiebung protestiert hatten, sich gegen alle emanzipatorischen Strömungen richtet. Die Kämpfe der kurdischen Bewegung gegen die Kriminalisierung ihrer Organisationen und die Kämpfe deutscher Linker gegen die Repression müssen mehr zusammengedacht werden.


Eine Chance dazu bieten die Aktionstage des United We Stand Bündnisses unter dem Motto »Society has failed, when it imprisons those who question it.« Auch in Flensburg wird es dazu am kommenden Wochenende eine Demo unter dem Motto gemeinsam – solidarisch – widerständig geben.

Nun noch ein paar Worte zu uns – hier war im Januar auch so einiges los. An dieser Stelle ersteinmal ein Sorry an alle, die etwas länger als gewohnt auf ihre Sachen oder Mails gewartet haben…

Krawall barbie”

Anfang des Monats hatten wir überraschend super viel zu tun – das Barista Motiv und die Krawall-Barbie Sachen waren doch sehr beliebt. Danach kam ein leider viel zu kurzer Run auf die Riotini Hefte, die schon innerhalb von 2 Tagen komplett ausverkauft waren. Einige Leute warten immer noch auf ihre Lieferung, da warten wir noch auf die allerletzten Pakete, die wir zugeschickt bekommen sollen… sorry dafür.

Dieses witzige kleine Sticker-Sammelalbum sorgte doch auch für einige Empörung in der Boulevard-Presse. Diese unverschämten Autonomen, nicht mal Reue zeigen sie. Unverschämt. Gerne hätten wir die ganzen Spießer noch etwas weiter mit diesem Heft geärgert.

Es hatte aber auch schon surreale Züge als morgens hier RTL Nord anrief und uns interviewen wollte – wie sie in ihrem späteren Bericht empört feststellten, wurde einfach aufgelegt, nachdem sie verrieten wer sie sind. In Wahrheit wurde ihnen aber auch noch mitgeteilt, dass wir mit denen auf keinen Fall reden werden. Das hinderte sie aber nicht daran trotzdem ein Filmteam vorbei zu schicken. Diese versuchten erst ganz Undercover im Laden ein Riotini Heft zu erstehen. Das bekamen sie aber nicht. Daraufhin haben sie uns darauf hingewiesen, dass sie nun das Büro von außen filmen werden – was dazu führte, dass wir ihnen den Ausgang zeigten und unsere Außenjalousien runterfuhren. Gab dann doch keine so schönen Bilder.

Hier gehts zu unseren neuen Sachen.