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gehorchend befehlen - Die politischen Lektionen des mexikanischen Neozapatismus

gehorchend befehlen - Die politischen Lektionen des mexikanischen Neozapatismus

Raina Zimmering: Zapatismus

Zapatismus. Ein neues Paradigma emanzipatorischer Bewegungen.

Resistencia! Südmexiko: Umweltzerstörung, Marginalisierung und indigener Widerstand

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Das Buch analysiert die Folgen der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen im Kontext neoliberaler und militaristischer Politik aus der Perspektive der indigenen Widerstandsbewegungen in den mexikanischen Bundesstaaten Chiapas, Oaxaca und Guerrero

Taschenbuch, 576 S., Unrast (2013), Autor: Luz Kerkeling



Studien zur globalen Gerechtigkeit Band: 4

 

Luz Kerkeling beschreibt und analysiert in ¡RESISTENCIA! die sozialen Konsequenzen, die die herrschende Politik in Mexiko für die indigenen Widerstandsbewegungen in Chiapas, Oaxaca und Guerrero hat. In einer detaillierten und aktuellen Untersuchung werden die Interessen der jeweiligen Akteur_innen dargestellt; darunter unterschiedliche Regierungsebenen, lokale Machthaber_innen, Militärs, paramilitärische Verbände, mexikanische und transnationale Unternehmen, internationale Finanzorganisationen sowie regierungskritische Gruppierungen, indigene Zusammenschlüsse und Guerillaorganisationen.



Im Zentrum der Studie, die auf über 110 Interviews basiert, stehen die Kritik an den Projekten von Wirtschaft und Regierung, die alternativen Vorschläge sowie die darüber hinausgehenden Zielvorstellungen der indigenen Organisationen, die sich im Widerstand gegen die mexikanischen Eliten und das globale kapitalistische System befinden. Die von den indigenen Bewegungen praktizierten Autonomieprozesse bieten inspirierende Ansatzpunkte für eine radikaldemokratische und solidarische Neuorganisation der gesellschaftlichen Verhältnisse, die weit über die Situation in Mexiko hinausgehen und somit von globaler Relevanz sind.



Neben Angehörigen der Zapatistischen Befreiungsarmee EZLN kommen Aktivist_innen diverser anderer indigener Organisationen aus dem Umfeld des Nationalen Indigenen Kongresses CNI sowie dem Netzwerk La Sexta zu Wort, einer horizontalen Mobilisierung, die danach strebt, mit friedlichen Mitteln eine linke Verfassung „von unten für unten“ durchzusetzen. Eingebettet werden die Analysen in eine soziologische Reflexion über Chancen und Grenzen der emanzipatorischen indigenen Bewegungen und Organisationen.